Grabarten  

 

Es zählt der persönliche Wille

 

Gewöhnlich richten sich die Bestattungs- und Grabarten nach dem Willen des Verstorbenen. Gut beraten ist, wer noch zu Lebzeiten in schriftlicher oder mündlicher Form in einer so genannten Bestattungsverfügung persönlich relevante Details bestimmt hat. Sofern keine diesbezügliche Willensäußerung getätigt wurde, bestimmen die Angehörigen die Bestattungsformalitäten. Primär zählt dabei der Wille des Ehegatten. Sie können auch mit uns eine Bestattungsverfügung vereinbaren.


Grundsätzlich gilt es bei einer Bestattung zwischen der Bestattungs- und der Grabart (Bestattungsort) zu unterscheiden. Am weitesten verbreitet sind die Erd- und die Feuerbestattung.


 

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Erdbestattung:

Der Verstorbene wird auf dem Friedhof in einem Reihen- oder Wahlgrab beigesetzt. Befindet sich bereits ein Grab in Familienbesitz, muss geprüft werden, ob dieses belegt werden kann. Typisch für die Erbestattung sind die Aussegnung in der Trauerhalle und Ansprachen am offenen Grab.
 

 

Feuerbestattung:

Angehörige haben die Wahl, die Trauerfeier entweder mit dem Sarg oder bereits mit der Urne durchzuführen. Im ersten Fall wird der Verstorbene im Anschluss an die Trauerfeierlichkeit mit dem Sarg im Krematorium eingeäschert. Maximal 14 Tage später wird die Urne im engsten Familienkreis beigesetzt, meist ohne Pfarrer. Umgekehrt kann die Sargeinäscherung auch im Vorfeld durchgeführt werden. Bei der anschließenden Urnenfeier wird – anstelle eines Sarges – die Urne in der Aussegnungshalle aufgebahrt und nach der Trauerfeier beigesetzt.
 

"Ganz gleich, welche Bestattungsform bevorzugt wird, ob Erd- oder Feuerbestattungen, wir führen jeden Auftrag gemäß dem Willen des Verstorbenen bzw. der Angehörigen durch."

Grabarten:
Die letzte Ruhestätte

 

Abhängig vom Wunsch des Verstorbenen bzw. der Angehörigen fällt die Entscheidung für die Grabstätte. Dabei muss einerseits zwischen der Erd- und der Urnenbestattung und andererseits zwischen Reihen- und Wahlgräbern unterschieden werden. Für diese stehen – je nach Friedhof – jeweils verschiedene Varianten zur Verfügung.

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Reihengräber:

Grabstätten, die der Reihe nach von einem Sarg bzw. einer Urne belegt werden und eine Ruhezeit von 20 Jahren besitzen. Im Anschluss wird das Grab aufgelöst. Ein Nutzungsrecht zu Lebzeiten kann nicht erworben werden.
 

 

Wahlgräber:

Grabstätten für Särge und Urnen, die innerhalb bestimmter Friedhofsareale frei gewählt werden können. Die Ruhezeit beträgt mindestens 20 Jahre, kann aber bis zu mehreren Jahrzehnten verlängert werden. Ggf. lassen sich nebeneinander liegende Wahlgräber zu einem Familiengrab vereinigen.
 

Tag und Nacht erreichbar. Telefon: 0 77 32/33 44