Trauerbewältigung

 

 

Die schwere Zeit danach…

 

Ein Sterbefall ist bei den Hinterbliebenen in der Regel mit intensiven, schmerzhaften Emotionen verbunden. Auch wenn sich Trauer auf sehr unterschiedliche Weise zeigen kann, sind für die Trauerzeit Gefühle der Niedergeschlagenheit, Wut, Ratlosigkeit und Angst charakteristisch. Nicht selten fühlen sich Trauernde darüber hinaus einsam und unverstanden. Diesen Zustand gilt es individuell zu überwinden. Nur wer Abschied nimmt, kann auch wieder eigene Lebensfreude entwickeln. Diesen Prozess nennt man Trauerbewältigung.

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Der Prozess gliedert sich schematisch in vier Trauerphasen:


Phase 1: Man will nicht wahrhaben, dass der Trauerfall eingetreten ist.
Phase 2: Man realisiert den Verlust und nimmt diesen hin. Starke Gefühlsschwankungen.
Phase 3: Man beginnt sich langsam neu zu orientieren.
Phase 4: Man befindet sich wieder im Gleichgewicht und akzeptiert den Tod als Teil des Lebens.

Natürlich sind die Methoden der Trauerbewältigung sehr unterschiedlich und nicht pauschalisierbar. Jeder trauert auf seine Art, entsprechend individuell fällt die Trauerbewältigung aus. Trotzdem hat sich gezeigt, dass bestimmte Faktoren einen günstigen Einfluss darauf haben, Trennungsschmerzen zu lindern und den Verlust zu verarbeiten. Dazu zählen

  • die offene Aufbahrung des Verstorbenen,

  • Ort, Auswahl und Gestaltung des Grabes,

  • eine persönliche Grabpflege,

  • Kontaktaufnahme mit dem Verstorbenen am Grab und

  • das Aufstellen eines Grabsteins nach etwa einem Jahr (als eine Art Abschluss).

"Wichtig ist es, eigene private Rituale zu entwickeln. Eventuell empfiehlt es sich weiterhin, gemeinschaftliche Trauerhilfe bzw. professionelle Trauerbegleitung in Anspruch zu nehmen"

Tag und Nacht erreichbar. Telefon: 0 77 32/33 44